Die Monatsübung am 1. Juli beschäftigte sich mit dem Thema – Einsatz mit gefährlichen Stoffen.
Bei solchen Einsätzen gilt für Einsatzkräfte als Faustregel die sogenannte „GAMS“-Regel (Gefahr erkennen, Absperren/Absichern, Menschenrettung, Spezialkräfte anfordern).
Zu Beginn wurde besprochen wie ein Einsatz mit gefährlichen Stoffen ablaufen kann, die Unterlagen bzw. Mittel die uns zu Verfügung stehen und die Spezialkräfte/Fahrzeuge welche im Einsatzfall anrücken.
Im Anschluss rückten wir zum Übungsort aus wo uns ein ‘‘Ammoniakaustritt mit einer verletzten Person‘‘ erwartete.
Bei der Lagerkundung stellte der Einsatzleiter fest dass es sich um einen Tank handelt der eine Leckage aufweist und eine Person sich im Gefahrenbereich befindet.
Dadurch wurde unverzüglich ein Atemschutztrupp zur Crash-Rettung eingesetzt um die Person aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Zugleich sicherten andere Kräfte die Einsatzstelle großräumig, in zwei Zonen, ab.
Im zweiten Teil rüsteten sich die Atemschutzträger mit dem Schutzanzug der Schutzstufe 3 aus und begannen mit dem abdichten des nächstgelegenen Kanalschachts und anschließend wurde die Leckage am Tank abgedichtet.
Die Abschirmung mittels Hydroschild und Strahlrohr sowie der Dekontaminationsplatz ist parallel errichtet worden.
Durch die Örtlichkeit und die realitätsnahe Situation war die Übung für unsere 13 Mann/Frau lehrreich und vor allem sehr spannend.















